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Alt 18.01.2010, 15:43   #1 (permalink)
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Unglücklich Futterumstellung (P.Regius)

Hallo,

ich versuche nun schon seit geraumer Zeit meinen P. Regius (FZ '07) von Mäusen auf Ratten um zu stellen. Er ist eine FZ '07, geschätzt 1m lang und wiegt lediglich 789g.

Das Problem ist eigentlich, dass er auf Mäuse fixiert ist. Und er nimmt auch immer nur eine Maus an, auch wenn ich ihm noch eine weitere anbiete. Btw: Ich füttere lebend.
Mäuse sind aber einfach zu klein für ihn und satt machen sie ihn bestimmt nicht. Zumal hätte ich gerne, dass er etwas an Gewicht zu nimmt. Mit den mickrigen Mäusen wird das allerdings schwer.

Ende letzten Sommers habe ich versucht ihn an Ratten zu gewöhnen. Ebenfalls lebend. Ich habe also ein relativ kleines Weibchen gekauft und sie ihm angeboten. Doch er züngelte kaum, zog sich statt dessen zurück und zuckte vor der Ratte sogar zurück, sofern sie an seinen Kopf kam. Bissig war sie im Übrigen nicht, allenfalls etwas neugieriger als so die Durchschnittsmaus (sag ich mal so).
Naja lange Rede kurzer Sinn: ich habe es in einem Zeitraum von etwa 3 Monaten immer wöchentlich versucht: Ratte und Schlange zusammen in eine extra Box. Immer mit dem selben Resultat.

Zugegeben, dann habe ich es nicht mehr ausgehalten. Ich möchte den Python ja nicht verhungern lassen, nur weil er dickköpfig ist! Außerdem bin ich nicht darauf ausgelegt dauerhaft und artgerecht Ratten bei mir zu halten. Das kann und möchte ich einfach nicht.
Also standen wieder Mäuse auf dem Speiseplan.

SO! Habt ihr Tips für mich? Wie kann ich ihm die Ratten schmackhaft machen?
Würde mich über Antworten freuen.

Gruß
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Ungelesen 18.01.2010, 15:43   #1 (permalink)
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Alt 18.01.2010, 17:24   #2 (permalink)
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Hallo,

als erstes finde ich es schon nicht optimal sein Tier außerhalb des Terrariums zu füttern. Schon allein dieser Umstand könnte dazu führen das er seine " neue " Beute nicht nimmt.
Meine beiden Tiere schlagen zu 99% ihre Beute immer aus dem Versteck heraus und das wirst du in der Box bestimmt nicht haben.

Ich würde dir daher empfehlen es nochmal mit ner Mausgroßen Ratte im Terrarium zu probieren, und keine Angst, 3 Monate ohne was zu fressen bringen dein Tier wirklich nicht um solange die Haltungstemperaturen passen.
Falls dein Tier Frostmäuse nehmen sollte kannst du auch die Frostmaus mit der Frostratte verwittern.
Das gleich geht auch leben, die Ratte auf dreckigen "Mäusestreu paar Tage halten.

Mein Fz Bock von 07 frißt auch keine Ratten, habe ihn aber dann von Wüstenrennern auf Goldhamster umgestellt. Die Goldhamster werden auch sehr groß und sind auch sehr Nahrhaft.

Bei meinen Weibchen wiederum verlief die Umstellung absolut problemlos, beim 2. Anlauf war es perfekt. Du siehst so unterschiedlich kann das gehen.

Hilft hat nur probieren, viel Erfolg und laß mal was hören wenn es geklappt hat.

Gruß

Micha
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Alt 19.01.2010, 12:12   #3 (permalink)
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Hallo Ainfean,

ich kann Micha nur zustimmen. Bei den meisten von mir hat es auch problemlos geklappt, bei den härteren Fällen, habe ich Mausgroße 4 Wochen alte weisse Ratten genommen. Ab diesem Zeitraum fressen sie selbstständig und sind nicht mehr aufs säugen angewiesen, so das man sie auch bei Verweigerung im Käfig bis zum nächsten Versuch halten kann. Wichtig auch, wie Micha sagte zwei drei Tage im (stinkenden (o Mäusestreu halten, damit sie den Geruch annehmen. So hat es bei mir geklappt. Meinen hartnäckigsten Fall hatte ich bei einem männlichen Python, der nahm dann die Ratte nach seiner 6 Monatigen Fresspause die er eingelegt hatte. wie heisst es doch so schön "der Hunger treibts runter". Mit viel Gedult wirst es auch Du hinbekommen. Viel Erfolg und Grüße Ralf
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Alt 19.01.2010, 17:41   #4 (permalink)
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Okay.. also vielen Dank schonmal euch beiden! Habe heute im Futterladen um die Ecke eine möglichst kleine/junge Ratte bestellt. Donnerstag werde ich sie vermutlich abholen können und dann gehts auf zu Runde 2..

@Micha
Ich denke da scheiden sich auch die Geister was eine externe Fütterung angeht.. sicher, manche Tiere sind extrem stressanfällig und da sollte man vielleicht wirklich über eine Fütterung im Terrarium nachdenken, aber ich selbst hatte noch nie Probleme mit der Futterbox. Der Python ist darin immer problemlos an Mäuse gegangen.
Außerdem ist eine Fütterung im Terrarium schwer, sofern man mehrere Tiere in einem Becken hält (auch wenns in diesem Fall nicht so ist).
Sein Terrarium ist auch relativ groß und dafür aber entsprechend abwechslungsreich gestaltet mit vielen Versteckmöglichkeiten (Holzboxen, Wurzeln, Korkröhren..) und ich könnte mir vorstellen, dass erstmal eine laaange Zeit vergehen würde, bevor der Python merkt, dass da wer in seinem Becken drin ist

@Ralf
6 Monate?? Wow, das ist wirklich eine lange Zeit. Dass ein Regius lange ohne Futter aushalten kann, das wusste ich. Aber 6 Monate sind krass. Wo liegt denn da eigentlich die "Schmerzgrenze"? Ich kann mir vorstellen, dass das sicherlich abhängig ist von der vorherigen Fütterung, wie viel sich das Tier vorher "angefressen" hat etc.. aber so Pi mal Daumen? Welchen Zeitraum sollte man nicht überschreiten..?
Ainfean ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2010, 10:00   #5 (permalink)
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Hallo,

wie du nun letzendlich fütterst ist natürlich dir überlassen.
Ich glaube in irgendeinen Zoo hat mal ne Klapperschlange 22 Monate nicht gefressen.
Und von Karsten Wöllner sein 7,00m Netzpython hat glaub ich auch 1,5 Jahre nicht gefressen.

Gruß

Micha
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Alt 23.01.2010, 22:28   #6 (permalink)
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Inzwischen hab ich ne kleine Futterratte gekauft. Der ist allerdings so ein winziger Knirps, dass er gerade mal Mausgröße hat. Ich fütter ihn noch ein bisschen mit gesundem Zeug (Rattenfutter, Salat, Joghurt/Käse) an und setz ihn dann nächste Woche dem Python vor.

(Wobei ich zugeben muss, das diese kleine Babyratte schon echt süß ist.. Aber das ist sicherlich eine Gewöhnungssache - für mich - und außerdem bleibts ja hoffentlich nich bei BABYratten)

Es bleibt also spannend und ich werde dann berichten.
Ainfean ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2010, 00:30   #7 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Ainfean Beitrag anzeigen
Wo liegt denn da eigentlich die "Schmerzgrenze"?
Abhängig vom jeweiligen Tier. Mein Sorgenkind hat mal 13 Monate nicht gefressen. Inzwischen bemüht er sich, diesen Rekord zu brechen.
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Fast Eddi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2010, 18:50   #8 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Ainfean Beitrag anzeigen
@Ralf
6 Monate?? Wow, das ist wirklich eine lange Zeit. Dass ein Regius lange ohne Futter aushalten kann, das wusste ich. Aber 6 Monate sind krass. Wo liegt denn da eigentlich die "Schmerzgrenze"? Ich kann mir vorstellen, dass das sicherlich abhängig ist von der vorherigen Fütterung, wie viel sich das Tier vorher "angefressen" hat etc.. aber so Pi mal Daumen? Welchen Zeitraum sollte man nicht überschreiten..?
Das ist von Tier zu Tier verschieden, kommt darauf an wie gut genährt er vorher war. Ab einer Pause von 3 Monaten fange ich an das Tier wöchentlich zu wiegen um den Gewichtsverlust zu kontrollieren, wobei ich da oft erstaunt bin, das manchmal das gewicht relativ lange konstant bleibt. Desweiteren gibt es noch die Sichtkontrolle, sobald Du das Rückgrad ziemlich deutlich siehst, und er auch nicht mehr fest ist und die haut falten schlägt ist Alarm angesagt und an eine Zwangsfütterung zu denken. Mein Freund hat aktuell gerade so einen Fall bei seiner jungen Boa gehabt, doch die Zwangsfütterung kam etwas zu spät. Am Tier wurde zwei Tage nach der Sondenfütterung Milben festgestellt, die haben ihr dann den Rest gegeben und sie ist verstorben.
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balles1970 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2010, 14:50   #9 (permalink)
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Okay.. also der erste Versuch ist fehl geschlagen. Ich habe den Eindruck, dass mein Python recht ängstlich ist, was forsche Futtertiere angeht. Die kleine Futterratte ist super lieb, aber halt neugierig, ganz normal. Sobald die Ratte an den Kopf des Pythons geht (nur um zu schnuppern!), zieht sich der Python gleich zurück und versteckt seinen Kopf. Er züngelt, zeigt Interesse, guckt nach dem Futter und kriecht hinterher, aber halt nur so lange, bis die Ratte auf ihn zu geht. Mäuse sind da meist defensiver, sitzen oft ängstlich in einer Ecke, bis sie gefressen werden. So war es der Python bisher gewohnt.

Vielleicht sollte ich es mal mit einer Frostratte versuchen? Die hält auf jeden Fall still..

Was meint ihr? Und wo bekomme ich eine einzelne kleine Frostratte her? (habe bisher nur Pakete mit mehreren Frosttieren drin gesehen.. was aber zum Ausprobieren übertrieben wäre. Weiß ja nich ob der Python mir das abnimmt).

Geändert von Ainfean (29.01.2010 um 14:51 Uhr) Grund: Schreibfehler
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Alt 29.01.2010, 15:03   #10 (permalink)
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Hallo,

hast du im oder außerhalb des Terrariums gefüttert?

Einzelne Frostratten gibt's im Zooladen um die Ecke. Bei uns ließ da die Qualität aber mehr als zu wünschen übrig... Wir bestellen immer bei www.frostfutter.de (super Qualität!!!). Allerdings musst du mind. 5 Stück kaufen und der Versand ist für diese "Menge" natürlich happig... Vielleicht findest du jemanden in deiner Nähe, der dir probeweise mal 1 Frostratte abgibt... Bist du sonst noch irgendwo öfter mal anzutreffen?
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Ungelesen 29.01.2010, 15:03   #1 (permalink)
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