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Alt 28.04.2013, 00:49   #1 (permalink)
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Tiere: Kornnattern, und ca. 124 arid oder semiarid lebende skorpione
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Reden wieder ein lästiger neuling

hallo ihr lieben,

vorweg schonmal: dies wird kein thread nach dem motto achja, will ne giftschlange haben, weil ich grade bock habe was gefährliches im terra zu haben.

also vorweg, ich bin 24, komme aus köln, mein tierbestand setzt sich zusammen aus einer hündin, zwei kornnatterbabys, und 124 skorpione, die reichen vom üblichen mesobuthus gibbosus über parabuthus und androctonus arten bis hin zu hottentotta und centruroides. jeweils mehrere arten der gattungen.
des weiteren werde ich mir wohl im laufe der zeit noch geckos, dendrobaten(pfeilgiftfrösche die aber nicht mwehr giftig sind, da nachzuchten) und stabschrecken oder gottesanbeterinnen anschaffen.
ausserdem besitze ich noch eine schabenzucht, die allerdings NICHT als futtertiere dienen.

jetzt wollte ich von euch mal ein paar dinge wissen, die mich wirklich interessieren.
nicht weil ich mir ne giftschlange anschaffen will( was aber auch nicht absolut auszuschliessen ist) sondern mich das einfach interessiert.

auch wenns teilweise negativ klingen mag, stehe ich dem ganzen durchweg positiv gegenüber.

also fühlt euch bitte nicht angegriffen oder so.

meine fragen sind:

wem ist es erlaubt eine giftschlange zu halten, und wo sind die grenzen, bzw sind hakennasennattern und eine klapperschlange zb gleich streng mit auflagen behaftet?

gibt es überhaupt auflagen, die erfüllt werden müssen?

wenn eine kobra oder mamba mal krank ist, kann man damit zum tierarzt? gibt es spezielle tierärzte wo man dann hingeht?

was bewegt euch, eine tödliche schlange ins haus zu holen, wobei nach einem biss selbst mit gegenmitteln nicht garantiert ist, das man überlebt, vzw keine bleibenden schäden zurück bleiben?

gab es bei euch bereits einen biss, oder wisst ihr von jemandem der mal gebissen wurde?

wie groß ist das risiko?

fairer weise muss ich nun natürlich diese fragen bezüglich der giftigen skorpione beantworten.
also erstmal finde ich dass ein skorpion naja berechenbarer ist vielleicht das falsche wort, aber kontrollierbarer sind, da sie erstens einen wesentlich kleineren gefahrenradius haben, und zweitens auch einfacher zu handhaben sind.
mir ist letztens, vor drei tagen ein skorpion (parabuthus villosus) also schon ein extrem giftiger vertreter beim fotografieren entwischt, und ist unter den schrank geflitzt.
allerdings verzeiht einem ein skorpion einen solchen fehler meistens, und es war natürlich auch meine eigene unachtsamkeit, die dies verursacht hat, aber wenn ich mir vorstelle, dass eine 1,20m lange klapperschlange mir entwischt wäre, und man auch nur den geringsten fehler macht, dann wird mir ganz schlecht.

skorpione gehen nicht zum tierarzt. wenn sie krank sind, versucht man erfahrungen auszutauschen, und greift evtl selbst ein. wenn das tier dann stirbt, ist es leider ein tragischer verlust, etwas traurig, und es sind im höchsfall vielleicht 30 euro futsch. natürlich war auch intensive pflege und arveit die man investiert hat umsonst, aber man kann es verkraften.

wenn mir aber nun eine 500 euro schlange stirbt, oder sogar ein päärchen, das zur zucht gehalten wird, ist das doch ein einschneidender verlust oder?
jetzt sagen vielleicht einige von euch: watt fragt der mich wieso ich ne giftschlange hab, obwohl der bei sich skorpione rumlaufen hat.

ich möchte nur wissen, was euch nun dazu bewegt hat dieses hobby in dieser weise auszuüben.
klar weis ich, dass ihr die tiere interessant findet, dass es super spannend ist, wenn man beim jagen und fressen zusieht, ich weis das die taxonomie für euch eine rolle spielt, und es euch persönlich genauso gut tut, wie mir die skorpionhaltung, weil dort halt die faszination und das interesse liegt, und es super schön ist das verhalten der tiere zu beobachten.
mor persönlich kommt es auf die zucht, den erfolg, und die arterhaltung im hobby neben den vorhergegangenen gründen an.

aber mich interessiert, wenn man konzentriert, nicht leichtsinnig und gewissenhaft vorgeht, ob sich diese tiere kontrollieren lassen, ohne das ein reales risiko für einen selbst entsteht?

ich denje jetzt nur mal daran wenn ich das terrarium pflege, säubere oder irgendetwas anderes erledigen muss, muss ich ja zwagsläufig in den lebensraum des tiers eindringen, und dass es davon weniger begeistert ist, ist mir klar. also muss ich ja maßnahmen zum sicheren umgang treffen, und warscheinlich auch in kontakt mit dem tier kommen. wie macjt ihr das?

vei skorpionen packt man sie mit ner laaaaangen pinzette am schwanz, und setzt sie zeitweise in ein anderes terrarium, oder ne heimchendose.

bei ner kobra stell ich mir das anders vor, vor allem risikobehafteter.

ich weis, das ist viel text, und viele fragen.
mich würde aber auch schon freuen, wenn ihr nur einige oder wenige fragen beantwortet.

versteht das bitte nicht falsch, ich selber hätte auch gerne eine giftschlange, um genau zu sein eine kreutzotter, oder eibe zwergklapperschlange, habe aber irgendwie viel zu viel schiss, vor nem evtl unangenehmen zwischenfall. diese tiere sind zwar sehr unterschiedlich, aber von diesen gefällt mir vor allem das aussehen, und die dokumentationen über klapperschlangen fesseln mich immer extrem, und ich sehe sie immer wieder gerne.

ausserdem interessiert mich noch sehr ob es die möglichkeit gibt, irgend welche seminare, oder lehrgänge mitmachen kann. oder so eine art infotage oder tag der offenen tür bei instituten.
liebe grüße daniel

achja, ich doof habe den thread aus versehen bei vipern gemacht, wäre nett wenn ein miderator ihn verschieben könnte, und ich hoffe ihr seid mir nicht allzu böse.

Geändert von jayPipe (28.04.2013 um 01:04 Uhr)
jayPipe ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 28.04.2013, 00:49   #1 (permalink)
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Alt 28.04.2013, 15:09   #2 (permalink)
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Hallo,

die eine oder andere Frage beantworte ich dir; wobei das zu Motivation und so MEINE Meinung ist und nicht allg.Gültig.

- (1&2) Je nach Land sind die Anforderungen zur Haltung unterschiedl.; die Schweizer Regelung ist für dich in Köln uninteressant.

- Klar kann man zum TA.

- genug ERfahrung mit ungiftigem und Wissen und ein stabiles Ego (ich muss nicht rumbluffen und mit meinen Tieren spielen).

- Klar weiss man von Bissen; aber ICH schaue das sowas bei mir gar nicht erst passieren kann (Stichworte Ego und Situationen beherrschen).

Gruss

Andi
Andi1000 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2013, 16:19   #3 (permalink)
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ehrlich gesagt hatte ich schon gedacht dass das forum tot ist, solange wie der letzte post her war, bevor ich postete.
mich inzeressieren auch schweizer regelungen nicht, deshalb habe ich ja geschrieben dass ich aus köln komme, also nrw.
für mich ist interessant, dass solche von der allgemeinen volksverblödung geplagte ottos nicht berechtigt sind eine solche schlange zu besitzen, und ob es da eine offizielle stelle gibt die vorsichtsmaßnahmen bzgl der haltung überwachen, bzw vorrausgesetzte kenntnisse überprüfen.

ich meine ich merke doch auch, wie sehr das hobby terrarium in verruf gerät, wenn ich sage ich habe skorpione, die leute dann fragen sind die giftig? und ich dann sage es gibt keine ungiftigen skorpione.
darauf musste ich mir oft genug anhören: du bist bekloppt, dass sowas überhaupt erlaubt ist...

da geht keiner mehr von aus, dass es auch die meisten sind, die verantwortungsvoll damit umgehen, und nur vereinzelt psyschos rumlaufen, die das hobby durch leichtsinnigkeit in verruf bringen.

weil man muss mal ehrlich sein, es gibt auch leute die eine geladene waffe zuhause haben, aber die diese auch ordnungsgemäß wegschließen, und nur ganz vereinzelt leute damit amokläufe machen.

und ich finde in bezug auf verantwortung ist eine klapperschlange mit nem geladenen 44 revolver vergleichbar.

Geändert von jayPipe (28.04.2013 um 16:36 Uhr)
jayPipe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.04.2013, 01:04   #4 (permalink)
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Zitat:
Zitat von jayPipe Beitrag anzeigen

weil man muss mal ehrlich sein, es gibt auch leute die eine geladene waffe zuhause haben, aber die diese auch ordnungsgemäß wegschließen, und nur ganz vereinzelt leute damit amokläufe machen.

und ich finde in bezug auf verantwortung ist eine klapperschlange mit nem geladenen 44 revolver vergleichbar.
Pass auf, dass du nicht den Schrank öffnest und dein geladener Revolver los geht ...

... was träumen Trolle heutzutage? ....
Smaragd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.04.2013, 23:06   #5 (permalink)
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Hey,

also ich halte keine Giftschlange aber ich denke mal, dass in NRW nicht wirklich Regelungen existieren, da vor einiger Zeit bei uns in der Stadt eine kleine Monokelkobra knirzen gegangen ist und sowas sollten ja Regelungen verhindern, dass eine solche Schlange von einem so fahrlässigen Menschen gehalten werden kann.
putschii ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.05.2013, 22:44   #6 (permalink)
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Zitat:
Zitat von jayPipe Beitrag anzeigen

weil man muss mal ehrlich sein, es gibt auch leute die eine geladene waffe zuhause haben, aber die diese auch ordnungsgemäß wegschließen, und nur ganz vereinzelt leute damit amokläufe machen.

und ich finde in bezug auf verantwortung ist eine klapperschlange mit nem geladenen 44 revolver vergleichbar.
Hallo zusammen,

es tut mir leid, dass ich so spät auf dieses Thema antworte. Wegen meiner Knieoperation verfügte ich bis gestern leider nicht über einen Internetzugang.

Zum Thema:

@jayPipe

Tut mir leid, aber da bin ich anderer Meinung. Eine Schlange hat ihren eigenen Kopf und beißt in der regel zu wenn sie es für richtig hällt. Ein Revolver modert langsam vor sich hin. (abgesehen von deinen gebrachten ausnahmen )

Natürlich hast du recht, eine Schlange ist meines erachtens schwerer zu Händeln wie ein Skorpion der ein genau so Tödliches Gift hat.

Mich reizt an der haltung einer solchen Schlange eben ein stück weit die Gefahr an sich. Natürlich, gebissen werden will ich auch nicht. Aber wenn einem eine bestimmte Gattung gefällt, und diese Giftig ist, bleibt einem nichts anders übrig als das risiko einzugehen, oder es sein zu lassen.

Solltest du dennoch vorhaben die eine Giftschlange zu halten, kann ich dir nur den Tipp geben, dass du vielleicht noch etwas erfahrungen mit anderen Würgeschlangen sammelst, die etwas Größer werden.

Mit freundlichen Grüßen
Lemo
Lemo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.05.2013, 04:24   #7 (permalink)
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Hallo,


nur mal so kurz reingeworfen.

In Nrw gibt es keinerlei Regelung für Gifttiere.
Also alles ohne erlaubnis einzuholen erlaubt.
Resnicze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.05.2013, 17:01   #8 (permalink)
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Benutzerbild von zappa
 
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Beiträge: 1.700
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Zitat:
Zitat von Lemo Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

Mich reizt an der haltung einer solchen Schlange eben ein stück weit die Gefahr an sich. Natürlich, gebissen werden will ich auch nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Lemo
Hallo, na ja ohne jetzt irgendwas andeuten zu wollen...fiel mir sofort dies ein:
Wer mit dem Feuer spielt...
zappa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2013, 18:39   #9 (permalink)
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Zitat:
mir ist letztens, vor drei tagen ein skorpion (parabuthus villosus) also schon ein extrem giftiger vertreter beim fotografieren entwischt, und ist unter den schrank geflitzt.
allerdings verzeiht einem ein skorpion einen solchen fehler meistens, und es war natürlich auch meine eigene unachtsamkeit, die dies verursacht hat,
Genau sowas sollte mit keinem giften Tier passieren.
Zitat:
wenn das tier dann stirbt, ist es leider ein tragischer verlust, etwas traurig, und es sind im höchsfall vielleicht 30 euro futsch. natürlich war auch intensive pflege und arveit die man investiert hat umsonst, aber man kann es verkraften.
.
Zitat:
wenn mir aber nun eine 500 euro schlange stirbt, oder sogar ein päärchen, das zur zucht gehalten wird, ist das doch ein einschneidender verlust oder?
Schade das du den Verlust des Tieres scheinbar rein finanziell betrachtest

Solange die Halter einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Tieren hegen finde ich es auch vollkommen ok das Giftschlangen von Privatpersonen gehalten werden. Leider gibt es immer einige schwarze Schafe, diese werden dann von bestimmten Tierschutzorganisationen und den Medien entsprechend gezeigt und schon ist jeder der das Hobby Terraristik betreibt potentiell gefährlich. Hat man ja heute bei RTL (Punkt 12 war es glaube) wieder schön gesehen.

Allerdings bin ich durchaus dafür das es bundeseinheitliche Vorschriften gibt und das diese Tiere wenigstens gemeldet sein sollten, und die artgerechte Haltung nachweisen sollte.
Das würde schon viele der "Spontankäufe" verhindern.

Gruß Marcus
Marschjus ist offline   Mit Zitat antworten
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